1994 gründeten die Vertreter von sieben Zürcher Sportorganisationen – CSI Zürich, European Indoors, Fussballclub Zürich, Grasshopper Club Zürich, Hallenstadion Zürich, Weltklasse Zürich und ZSC Lions – auf Initiative von Hans Diem die Pro Sportstadt Zürich, Vorgängerin der heutigen Pro Sport Zürich. Auf den folgenden Seiten sind die Meilensteine der vergangenen Jahre aufgeführt.
Aus dem gemeinsamen Willen von sieben Zürcher Sportorganisationen entsteht eine neue Stimme für den Sport und erste Volksabstimmungen zeigen: Zürich bekennt sich zum Spitzensport.
Sieben Gründungsmitglieder: CSI, European Indoors, FCZ, GC, Hallenstadion, Weltklasse und ZSC Lions. Res Brügger wird erster Präsident
Nach zähem Ringen um gemeinsame Ziele gelingt der erste medienwirksame Auftritt des Vereins.
Die populärste Sportorganisation der Welt tritt dem Verein bei.
Baurechtsvertrag zwischen Stadt Zürich und FIFA für 60 Jahre Nutzung genehmigt.
Die Betreibergesellschaft des Stadions, später Stadion Zürich AG, tritt der Vereinigung als neuntes Mitglied bei.
Der Gemeinderat ermächtigt den Zürcher Stadtrat, von der Grasshopper Fussball AG drei Fussballtrainingsplätze auf dem Campus in Niederhasli für 4 Mio. Franken zu kaufen.
Die Volksabstimmung zeigt klares Ja: Zürich bekommt ein neues Hallenstadion mit modernster Infrastruktur.
Das neue Fussballstadion Zürich (Letzigrund) wird mit breiter Zustimmung bewilligt.
Der Verein gewinnt an Stärke und Breite: Neue Mitglieder, wichtige Volksabstimmungen und grosse Infrastrukturprojekte prägen diese Jahre.
Der Initiant der Vereinigung übernimmt das Präsidium von Res Brügger, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wird.
Zum zehnjährigen Jubiläum tritt der Internationale Eishockeyverband als zehntes Mitglied der Vereinigung bei.
Das Stadtzürcher Stimmvolk nimmt die Vorlagen zum Neubau des Letzigrunds mit 75 % und den Zusatzkredit für die Euro 2008 mit 70 % an.
Pro Sportstadt Zürich reicht das im Auftrag des Präsidialdepartements erarbeitete Konzept für die Eventstadt Zürich ein.
Knapp 75 % der Stimmenden sagen Ja zur Erneuerung der Breitensportanlage Heerenschürli für rund 50 Mio. Franken.
Aus der losen Vereinigung Pro Sportstadt Zürich wird der eingetragene Verein Pro Sport Zürich. Urs Theiler übernimmt das Präsidium.
Mit 50,8 % Nein-Stimmen wird das von der Stadt Zürich zu finanzierende Projekt auf dem Hardturm-Areal hauchdünn abgelehnt.
Der Turn-Teamwettkampf im Hallenstadion schliesst sich dem Verein an.
In der dritten Dekade setzt der Verein neue Massstäbe: Innovative Projekte, gesellschaftliche Verantwortung und mutige Visionen für den Zürcher Sport der Zukunft.
Die kantonale Initiative für ein Werbeverbot für alkoholische Getränke auf Sportplätzen und an Sportevents wird deutlich abgelehnt.
Der ehemalige Gemeinderat der Stadt Zürich wird neuer Präsident. Urs Theiler wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Zürich erhält dank der FIFA ein Museum, das der Geschichte und Entwicklung des internationalen Fussballs gewidmet ist.
Volero Zürich wird einstimmig als neues Mitglied aufgenommen. Der Verein zählt nun elf Mitglieder und zwei assoziierte Mitglieder.
Die Stadtzürcher Stimmbürger sagen mit knapp 57 % Ja zum neuen Eishockeystadion in Altstetten — ein wichtiger Meilenstein für Zürich.
Bei einem feierlichen Abendessen wird Sepp Blatter zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Stadtzürcher stimmen mit knapp 54 % dem Projekt Ensemble zu, welches ein neues Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal beinhaltet.
Nach achtjähriger Planungsphase beginnt der Bau der neuen Eishockey- und Sportarena der ZSC Lions in Zürich Altstetten.
Die Pro Sport Zürich feiert ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem gut besuchten Gäste-Anlass, einer Jubiläumsbroschüre und viel Medienresonanz.
Der Verein unterstützt in schwierigen (Covid-)Zeiten, begleitet die Finalisierung von grossen Infrastrukturprojekten und formuliert sich eine Agenda 2030 für die Ausrichtung der Zukunft.
Veröffentlichung der Analyse der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Sportgrossveranstaltungen, Sportclubs und Sportverbänden mit über einer Milliarde Franken Bruttowertschöpfung in der Schweiz (erarbeitet durch Ritter Soceco).
Der Zürcher Stadtrat ermöglicht einen Pilotversuch für mehrjährige Beiträge an jährlich stattfindende Events ab 2021.
Aufnahme des EHC Kloten als neues Mitglied.
Das FCZ-Trainingszentrum Heerenschürli wird nach 1.5 Jahren Bauzeit und 12 Millionen Franken Baukosten eingeweiht.
Das Gründungsmitglied FC Zürich feiert seinen 125. Geburtstag.
Die ZSC Lions beziehen ihr neues Zuhause, die Swiss Life Arena. Der Eishockeytempel in Altstetten kostet 207 Millionen Franken.
Neu können durch eine PSZ-Statutenanpassung einmalig stattfindende Gross-Veranstaltungen als temporäre Mitglieder aufgenommen werden.
Die Uferschutzinitiative wird vom Zürcher Stimmvolk deutlich abgelehnt. Das neue Fussballstadion wird aber nach wie vor durch Einsprachen blockiert.
Vorstellung der Agenda 2030 zur künftigen Ausrichtung der Pro Sport Zürich mit der visionären Idee, eine Förderstiftung für Zürcher Nachwuchs-Leistungssport-Organisationen zu implementieren.